Götz von Berlichingen – der Ritter mit der eisernen Hand

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Götz von Berlichingen wurde 1480 in Jagsthausen geboren. Er entstammte einem alten schwäbischen Adelsgeschlecht und genoss eine ritterliche Erziehung. Er führte ein wildes Leben und zahlreiche Fehden gegen geistliche Fürsten, Kaufleute und Städte. Während eines Krieges im Jahre 1504 verlor er seine rechte Hand, und ein Kunstschmied aus Nürnberg schuf für ihn eine eiserne Prothese, deren Mechanik bis heute fasziniert. Das Original ist hier im Burgmuseum zu besichtigen. Während einer mehrjährigen Gefangenschaft auf Burg Hornberg schrieb er seine Lebenserinnerungen, die Johann Wolfgang von Goethe 1773 zum gleichnamigen Schauspiel inspirierten. Götz von Berlichingen starb 1562 im Alter von 82 Jahren und wurde im Zisterzienserkloster Schöntal beigesetzt (4 km).

